Pressemitteilung Zoologischer Garten & Zoo Gesellschaftshaus
DieFrankfurter begrüßen den vom Magistrat auf den Weg gebrachten Beschluss den Frankfurter Zoologischen Garten zukunftsorientiert umzugestalten. Der Frankfurter Zoo ist mit über 900.000 Besuchern pro Jahr der kulturelle Leuchtturm der Stadt Frankfurt. Deswegen müssen die Arbeiten auf dem schnellsten Wege beginnen. Es darf nun kein politisches Hick Hack geben wie es bei den Städtischen Bühnen seit 15 Jahren andauert. Die Tiere leben zum Teil in Gebäuden die über 150 Jahre alt sind. Der Frankfurter Zoo genießt weltweit einen sehr guten Ruf, den es zu erhalten gilt.
Mit Frau Dr. Geiger sind wir auf dem besten Weg dorthin. Der Weg ist bereitet. Jetzt gilt es ihn zu beschreiten.
Eine klare Absage erteilen DieFrankfurter an das Kinder und Jugendtheater im Zoo Gesellschaftshaus.
Das Theater ist eine desaströse Fehlplanung und kostet die Stadt unnötig viele Millionen. Die Stadt Frankfurt hat sehr viele Theater die gute Kinder und Jugendarbeit anbieten, insgesamt gibt es für Kinder und Jugendliche bereits hervorragende Angebote. Wir planen neue Städtische Bühnen für mindestens 1,5 Milliarden Euro. Da ist es das beste, dass Kinder und Jugendtheater dort unterzubringen wo es hingehört. In die Städtischen Bühnen / Schauspiel. Dort, und nur dort sind die Kinder und Jugendlichen an der richtigen Adresse. Direkt im Zentrum des Geschehens. Die eingesparten Kosten kann man dann für die freie Theaterszene nutzen.
Laut den Planungen des Jahres 2021 betragen die Kosten 38 Millionen für die Sanierung des Gebäudes und 15 Millionen für das Theater. Nun sind 4 Jahre vergangen und wir dürfen mit mindestens 50 Millionen für das Gebäude und 20 Millionen für das Theater rechnen. Bis es dann soweit ist kommt noch was obendrauf. Man muss sich fragen, ob diese hoch gegriffenen Ambitionen ein Kinder- und Jugendtheater für 20 Millionen rechtfertigen. Was soll man da aufführen? Titanic in Originalkulisse? Die Schulen in Frankfurt darben vor sich hin. Die Toiletten in denselben entbehren jeder Vorstellungskraft. Kinder brauchen kein weiteres Theater für 20 Millionen Euro wenn schon ein Toilettengang in der Schule zum Theater wird.
Das ehemalige Fritz Rémond Theater, welches zur Zeit genutzt wird, kann den Betrieb weiterführen bis zum Bau der neuen Bühnen. Wenn man das Theater nicht in das Schauspiel integriert kann es dortbleiben. Das Theater mit ca. 350 Plätzen reicht vollkommen aus. Über 600 Plätze wie geplant sind für ein Kinder und Jugendtheater zu viel. Soviel haben manche Broadway Theater nicht.
Der Saal des Zoo Gesellschaftshauses muss wieder ein Saal für die Bürger dieser Stadt werden. Ein großer Saal, für Veranstaltungen, Bälle, Partys usw. Die Saalbau Betriebsgesellschaft muss diesen Saal übernehmen um ihn, im Vergleich zum überteuerten Palmengarten, Bürgern und Vereinen zugänglich zu machen.
Geben wir den Frankfurtern ihr Zoo Gesellschaftshaus wieder zurück.
Thomas Bäppler-Wolf
Stadtverordneter
DieFrankfurter