Pressemitteilung Sicherheitsvorkehrungen - Planungssicherheit für Vereine
Nach der Kampagne ist vor der Kampagne. Der Frankfurter Fassenachtszug und der Umzug in Klaa Paris sind die jährlichen Highlights der Fassenachts-Saison in Frankfurt. Hundertausende stehen an den Zuglinien und feiern mit Spaß die Frankfurter Fassenacht und ihre Vereine. Leider sind in den letzten Jahren die Sicherheitsvorkehrungen von Jahr zu Jahr mehr geworden und treiben die Kosten in die Höhe.
Sicherheit für die Menschen ist wichtig. Das ist ein Muss bei solchen Veranstaltungen, bei denen es Menschen gibt, die mit unseren Werten nicht übereinstimmen und die Veranstaltungen als Ziel für ihre terroristischen Anschläge missbrauchen. Die Kosten für die Sicherheit sind von den Vereinen kaum noch zu stemmen. Viele Straßenfeste stehen vor dem Aus. Der CSD, Schweizer- und Bergerstrassenfest und viele weitere, die die Menschen in den Stadtteilen zusammenbringen, sind gefährdet.
Hier muss die Stadt ihren Obolus dazugeben. All diese Veranstaltungen sind auch Werbung für die Stadt Frankfurt. Auf der einen Seite werden über eine Million Euro ausgegeben für einen Eintracht Empfang, der dann nicht stattfindet, weil man nur den 2. Platz gemacht hat, und für den CSD mussten 13.000 Euro von den Fraktionen zusammengekratzt werden. Das kann nicht der Ernst der Stadt Frankfurt sein.
DieFrankfurter werden sich dafür einsetzen, dass in Zukunft die Sicherheitsauflagen für alle Straßenfeste, CSD, Fassenachtsumzüge, usw. von der Stadt getragen werden. Ein Antrag in dieser Sache liegt vor und ist heute eingebracht worden.
Thomas Bäppler-Wolf
Stadtverordneter
DieFrankfurter
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