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Pressemitteilung: DieFrankfurter fordern Münchner Modell für Frankfurt: Grundstücke nach sozialer Qualität statt Höchstpreis vergeben.

DieFrankfurter fordern einen grundlegenden Kurswechsel in der Frankfurter Bodenpolitik.

Künftig sollen städtische Wohnbaugrundstücke nicht mehr nach dem Höchstpreis vergeben werden, sondern nach sozialen, ökologischen und gemeinwohlorientierten Kriterien – nach dem Vorbild Münchens, wo ein solches Punktesystem seit Jahren erfolgreich angewendet wird.

„München zeigt, dass es funktioniert: Wer bezahlbare Mieten schafft und Verantwortung für das Quartier übernimmt, bekommt den Zuschlag – nicht der Meistbietende. Dieses Modell brauchen wir endlich auch in Frankfurt“, erklärt Oliver Oehler, baupolitischer Sprecher der DieFrankfurter.

100 Punkte für das Gemeinwohl

Das von DieFrankfurter geforderte Punktesystem bewertet Projekte anhand klarer Kriterien wie:

  • dauerhaft bezahlbare Mieten
  • soziale Mischung
  • Förderung von Genossenschaften
  • ökologische Standards
  • städtebauliche Qualität

Die Vergabe erfolgt transparent anhand einer erreichbaren Gesamtpunktzahl von 100 Punkten.

Genossenschaften gezielt stärken

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wohnungsbaugenossenschaften. Sie sichern langfristig bezahlbaren Wohnraum und stabile Nachbarschaften. Das Münchner Modell zeigt: Gemeinwohlorientierte Träger lassen sich gezielt stärken, wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen.

„Boden ist keine Spekulationsmasse, sondern eine öffentliche Ressource. Wenn München diesen Weg erfolgreich geht, darf Frankfurt nicht länger zögern“, so Oehler.

Klare Ziele

DieFrankfurter verfolgen mit der Einführung des Münchner Modells in Frankfurt drei zentrale Ziele:

  • dauerhaft bezahlbaren Wohnraum sichern
  • Genossenschaften stärken
  • Bodenspekulation wirksam begrenzen

Fazit: DieFrankfurter fordern, das in München bewährte Vergabesystem konsequent auf Frankfurt zu übertragen – für mehr Transparenz, mehr Gemeinwohl und eine soziale Bodenpolitik, die diesen Namen verdient.

Oliver Oehler
Baupolitischer Sprecher
DieFrankfurter

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