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Pressemitteilung: Streets of Philadelphia

Philadelphia war ein sensationeller Film mit Tom Hanks, der als erstes die Problematik AIDS zum Thema hatte. Die Wahl Philadelphias als Schauplatz, und die Entscheidung, den Namen dieser Stadt als Titel des Films zu verwenden, spielen auf die wörtliche Übersetzung dieses Namens aus dem Altgriechischen an: „Stadt der brüderlichen Liebe“. Diese Übersetzung ist im Amerikanischen als City of brotherly love ein verbreiteter Spitzname der Stadt. (Quelle Wikipedia)

Diese Stadt der Liebe ist seit vielen Jahren unsere Partnerstadt. Nun wurde Philadelphia von einer 40 köpfigen Delegation (Quelle FNP) der Stadt Frankfurt besucht. 40 Personen, bestehend aus Oberbürgermeister, Bürgermeisterin, Stadtverordnetenvorsteherin, Stadträten, Stadtverordneten, DGB- und IHK-Vorsitzenden und diversen anderen. 40 Personen, von denen die meisten fast jede Reise mitmachen, die sich anbietet.

Austausch mit den Partnerstädten ist wichtig und soll auch in Zukunft Teil der Stadtpolitik bleiben. Aber muss es sein, dass auf Kosten der Steuerzahler so viele diese Reise antreten? Laut vorsichtigen Schätzungen betragen die Kosten mit Flug, Übernachtungen, Transfer nach New York usw. ca. mindestens 8000 Euro pro Person. Ergibt eine Summe von mind. ca. 320.000 Euro.

„DieFrankfurter“ schlagen für die Zukunft vor, dass wenn man schon so viel Geld der Steuerzahler verprasst, diese auch etwas davon haben. Unser Vorschlag wäre, dass nur 10 Offizielle fahren und der Rest mit Bürgern der Stadt aufgefüllt wird. 15 Jugendliche aus unterschiedlichen Schulen und 15 Bürger aus allen sozialen Schichten. Das wäre im Sinne einer Partnerschaft. Menschen aus unseren Partnerstädten zusammen zu bringen und gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen. Dann wäre das Geld gut angelegt.

Ach ja… Oberbürgermeister, Bürgermeisterin und Stadtverordnetenvorsteherin zusammen in einem Flugzeug. Warum fliegen König Charles und Prinz William nie zusammen? Frage für einen Freund.

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