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Frankfurter Verkehrspolitik auf Irrwegen: Einzelhandel leidet

Frankfurter Verkehrspolitik auf Irrwegen: Einzelhandel leidet – DieFrankfurter fordern klugen Neustart für alle Verkehrsteilnehmer.

Die aktuelle Verkehrspolitik in Frankfurt sorgt weiterhin für massive Verunsicherung bei Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen. Auf zentralen Strecken wie der Eschersheimer Landstraße, dem Oeder Weg, dem Grüneburgweg und der Berliner Straße kommt es täglich zu chaotischen Zuständen.

Die Ursache: radikale Eingriffe in die Verkehrsführung, insbesondere durch neue, rote Fahrradwege und Verkehrsberuhigungen, die ohne ausreichende Abstimmung mit Anwohnern und Gewerbetreibenden umgesetzt wurden. Während Einzelhändler über massive Umsatzeinbußen klagen, begegnet der zuständige Verkehrsdezernent diesen Sorgen mit Ignoranz. In öffentlichen Stellungnahmen und Ortsterminen stellt er die wirtschaftlichen Verluste infrage und bezeichnet sie als „nicht belegbar“ – eine Haltung, die vielen als empathielos und ideologisch verblendet erscheint.

„Es kann nicht sein, dass kleine und mittelständige Betriebe, die unsere Stadt beleben, Steuern zahlen und Arbeitsplätze schaffen, durch einseitige Verkehrspolitik an den Rand gedrängt werden“, so die Verkehrspolitische Sprecherin Nicole Türpitz. Diese Entwicklung zeigt, wie dringend Frankfurt eine kluge, ausgewogene Verkehrspolitik braucht, in der sich alle Bürgerinnen und Bürger wiederfinden – egal ob Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer oder Gewerbetreibende.

DieFrankfurter fordern daher:

  • Verkehrsberuhigung mit Augenmaß, statt ideologischer Maßnahmen
  • Parkflächen für Pflegedienste, Lieferverkehr, Kurzzeitparker, Handwerker, um die    Erreichbarkeit inhabergeführter Geschäfte zu sichern
  • Echte Bürgerbeteiligung, statt einseitiger Planung auf Basis nicht repräsentativer Verkehrsstudien
  • Eine faire Balance zwischen Ökologie, Wirtschaft und sozialem Zusammenhalt

Der lokale Einzelhandel darf nicht länger in seiner Ausübung beschränkt werden und damit aus dem Stadtbild verschwinden. Er ist mehr als eine Einnahmequelle – er ist das soziale und wirtschaftliche Rückgrat vieler Stadtviertel.

Nur mit einer Verkehrspolitik, die miteinander statt gegeneinander plant, kann Frankfurt eine lebenswerte, wirtschaftlich starke und nachhaltige Stadt bleiben.

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