DieFrankfurter zeigen die drei größten Säulen zu Einsparungen im Bereich Kultur auf (Teil 1)
Heute im ersten Teil: Kinder- und Jugendtheater / Zoo Gesellschaftshaus
Kosten: 90 Millionen Euro, davon entfallen
- auf die Sanierung des Gesellschaftshauses ca. 70 Millionen
- und auf das Kinder und Jugendtheater 20 Millionen.
Die jährlichen Kosten des Theaters werden auf etwa 5 Millionen geschätzt.
Das Kinder und Jugendtheater muss in die Städtischen Bühnen integriert werden. Nur dort ist der kulturelle Zugang für Kinder und Jugendliche direkt vor Ort gegeben - nicht im Zoo. Die Einstellung der Dezernentin geht komplett am Grundsatz vorbei. Laut Ina Hartwig ist dann der kulturelle Bezug „Kinder und Jugendtheater und Zoo“ vorgegeben. Frage… Welchen Bezug hat ein Zoo zum Theater? Es dürfte selbst den kulturell unerfahrenen Bürgern auffallen, dass ein Kinder- und Jugendtheater mehr Bezug zu den Städtischen Bühnen hat, als zum Zoo.
Die Planungen für die Städtischen Bühnen sind noch in der Vorphase. Man kann also das Kinder- und Jugendtheater mit einplanen.
Bis zum Bau der Städtischen Bühnen kann das Kinder- und Jugendtheater im ehemaligen Fritz Remond Theater bleiben. Die Kosteneinsparung von 20 Millionen Euro Bau und 5 Millionen Euro jährlich muss in freie Szene-Theater, bildende Kunst und Musik fließen. Das ist praktizierte Unterstützung!
Das Zoo Gesellschaftshaus, das zurzeit schon etwa 150-200 Veranstaltungen jährlich hat, muss wieder als Saal für die Bürger, Vereine und Institutionen Frankfurts zur Verfügung gestellt werden. Die Verwaltung muss die Saalbau GmbH übernehmen und kein privater Gastronom. Mieten wie im Palmengarten, sind keine bürgernahe Alternative.
“DieFrankfurter“
Aus Frankfurt. Für Frankfurt
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