DieFrankfurter zeigen die drei größten Säulen zu Einsparungen im Bereich Kultur auf (Teil 2)
Heute im zweiten Teil: Städtische Bühnen
Geschätzte Kosten: zurzeit 1,3 Milliarden Euro für Planung und Bau.
Dazu kommen die Baukosten für einen Interims-Spielort im Gutleut-Viertel von etwa 50 Millionen Euro und ein Grundstück in Erbpacht von 210 Millionen Euro.
Jeder weiß, dass es – wie bei Bauarbeiten üblich – zu ungeplanten Kostensteigerungen kommen wird – es somit nicht bei den angesetzten 1,3 Milliarden Euro bleiben wird. Dazu kommen die bisher nicht bezifferten Kosten für die Infrastruktur in der Umgebung.
Das Land Hessen muss in diesem Fall in die Pflicht genommen werden. 70 % der Gäste kommen aus dem Umland von Frankfurt. Dies zeigt, dass unsere Bühnen ein Anlaufpunkt sind, der auch überregional angenommen wird. Das Land muss mindestens 50% der Kosten mittragen, um das Projekt erfolgreich starten zu können.
Die Überlegung, aus der Oper eine Staatsoper zu machen, ist eine sinnvolle Option. Unsere Oper und das Schauspiel sind weltberühmt und müssen auf jeden Fall erhalten und weiterhin gefördert werden. Die Frage ist: Muss es so groß sein?
“DieFrankfurter“
Aus Frankfurt. Für Frankfurt
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