Pressemitteilung: Vom Nil an den Main – Warum Frankfurts Oper besser von den Ägyptern gebaut werden sollte
Vom Nil an den Main – Warum Frankfurts Oper besser von den Ägyptern gebaut werden sollte. “DieFrankfurter“ fordern Effizienz und Realitätssinn bei Großprojekten.
Frankfurt am Main – Nach zwei Jahrzehnten Bauzeit ist es soweit: Das Große Ägyptische Museum in Gizeh hat eröffnet. Ein Bauwerk der Superlative, das die architektonische und kulturelle Größe Ägyptens eindrucksvoll widerspiegelt. Auf einer Fläche von rund 500.000 Quadratmetern entstand das größte Museum der Welt – Heimat von über 100.000 Artefakten, darunter alle 5.400 Objekte aus dem Grab Tutanchamuns, die seit 1922 größtenteils in Depots schlummerten.
Trotz politischer Umbrüche und globaler Krisen wie der Corona-Pandemie wurde das Projekt in 20 Jahren Bauzeit vollendet – bei Gesamtkosten von rund 1 Milliarde Euro. Ein beeindruckendes Zeugnis von Planungskraft, Entschlossenheit und Baukompetenz.
Ein Blick nach Frankfurt
Ganz anders die Situation am Main: Die Neuplanung für Oper und Schauspiel Frankfurt bewegt sich schon jetzt in finanziellen und zeitlichen Dimensionen, die selbst die Cheops-Pyramide in den Schatten stellen könnten. Laut aktuellen Schätzungen liegen die Kosten bei 1,3 Milliarden Euro, Tendenz steigend. Realistisch wird mit bis zu 2 Milliarden Euro gerechnet – bei einer Gesamtplanungs- und Bauzeit von rund 30 Jahren. Zum Vergleich: Die Cheops-Pyramide war in 25 Jahren fertig.
“DieFrankfurter“ fordern Konsequenzen
„Wenn die Ägypter in 20 Jahren das größte Museum der Welt bauen können – für die Hälfte unserer geplanten Kosten – dann sollten wir uns fragen, warum Frankfurt für Oper und Schauspiel 30 Jahre und doppelt so viel Geld braucht“, erklärt ein Sprecher der freien Wählergemeinschaft “DieFrankfurter“.
Mit einem Augenzwinkern, aber einem ernsten Kern, schlägt die Wählergemeinschaft vor: „Wir holen die Ägypter nach Frankfurt und lassen sie unser Opern- und Schauspielhaus bauen. Die können es schneller, günstiger – und wahrscheinlich schöner.“
Hinter dem ironischen Vorschlag steckt eine klare Botschaft: Frankfurt braucht mehr Effizienz, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit öffentlichen Geldern.
“DieFrankfurter“
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