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Pressemitteilung: Autofreie Geschäftsstraßen bedrohen die lokale Wirtschaft.

Autofreie Geschäftsstraßen bedrohen die lokale Wirtschaft. Berger Straße, Schweizer-Straße und Leipziger Straße dürfen kein zweiter Grüneburgweg werden.

Die Wählergemeinschaft “DieFrankfurter“ warnt eindringlich davor, weitere Geschäftsstraßen in Frankfurt autofrei zu gestalten. Nach ihrer Ansicht droht sonst der Verlust lebendiger Stadtquartiere, in denen Handel, Gastronomie und soziales Leben eng miteinander verwoben sind.

„Wenn man zentrale Geschäftsstraßen wie die Berger Straße, die Schweizer Straße oder die Leipziger Straße für den Autoverkehr sperrt, riskiert man ihre wirtschaftliche Existenz“, erklärt Nicole Türpitz, die verkehrspolitische Sprecherin der “DieFrankfurter“. „Das Beispiel des Grüneburgweges zeigt deutlich, was passiert, wenn man Gewerbe- und Kundeninteressen ignoriert: leere Schaufenster, sinkende Umsätze und ein schleichendes Ausbluten vormals lebendiger Viertel.“

Besonders kritisch sehen “DieFrankfurter“, dass die autofreien Konzepte viele Menschen ausschließen. Es gibt zahlreiche Frankfurterinnen und Frankfurter, die aus gesundheitlichen Gründen den ÖPNV nicht nutzen und kein Fahrrad fahren können oder schlicht zu alt dafür sind. Diese Menschen verlieren durch die zunehmende Autofreiheit den Zugang zu Geschäften, Ärzten oder Gastronomie in den betroffenen Straßen. Das ist weder sozial noch inklusiv.

Die geplante autofreie Umgestaltung ist daher nicht nur ein verkehrspolitisches Experiment, sondern eine ersthafte Bedrohung für die lokale Wirtschaft und die soziale Teilhabe. „Viele kleine Läden, Handwerks- und Gastronomie-Betriebe sind auf Kundschaft angewiesen, die flexibel und auch mit dem Auto kommt. Diese Strukturen sind das Rückgrat unserer Stadt. Wir brauchen realistische Rahmenbedingungen statt ideologischer Symbolpolitik.

Zusätzlich kritisieren “Die Frankfurter“ die von Teilen der Stadtpolitik ins Gespräch gebrachte Anhebung des Gewerbesteuersatzes auf 490 Punkte, im Falle einer Koalition mit den Linken. „Wer soll das bezahlen, wenn gleichzeitig Geschäftsstraßen durch autofreie Zonen wirtschaftlich geschwächt werden?“, fragt Türpitz. „Das ist eine doppelte Belastung für die Gewerbetreibenden und ein gefährlicher Kurs für den Wirtschaftsstandort Frankfurt.“

“DieFrankfurter“ fordern eine pragmatische Stadtentwicklung, die Ökologie, Ökonomie und soziale Aspekte in Einklang bringt. Frankfurt braucht lebendige, erreichbare Geschäftsstraßen – keine weiteren toten Zonen. Unsere Stadt muss ein Ort bleiben, an dem Wirtschaft, Mobilität und Lebensqualität gemeinsam funktionieren.

“DieFrankfurter“
Aus Frankfurt. Für Frankfurt 

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